Die Genießerregionen
58 das Neudenken schon früh beginnen, bei Architekten und Bauingenieuren ebenso wie bei Designern und Produktent- wicklern. Bedürfnisse und Bedarf nur zu erkennen, genüge nicht: „Es braucht pragmatische und kreative Lösungen. Normen müssen erfüllt werden, gleichzeitig sollen Produkte und Objekte so gestaltet sein, dass sie für eine größtmög liche Zielgruppe nutzbar sind. Und zwar in ansprechendem Design“, so Matt. Um diesen Anspruch zu erfüllen, arbeitet er individuell mit einem Netzwerk unterschiedlicher Experten zusammen. Von A bis Z, stets projektbezogen vom Architek- ten bis zum Zahnarzt. Wie gut das funktioniert, zeigt sich unter anderem bei Naturerlebnis-Projekten, der Gestaltung von Praxen und Kanzleien, bei der Realisierung von Hotel- Gästehäusern oder Freizeit- und Erlebnisbädern. Ein weiterer wichtiger Baustein von „mahp-barrierefrei“ ist Denkmal- schutz und Digitales sinnvoll zu vereinen. All das sind neue Herausforderungen und Anforderungen der Zukunft. Sachverstand, vom Analogen ins Digitale, digitale Barriere- freiheit ist ein Stichwort der Zukunft, ebenso wie pragmati- sche Workshops und Seminare. „Will heißen: Menschen sensibilisieren, Informationen transparent kommunizieren und beschreiben, bspw. „Wie komme ich von der Haltestelle zum Bad?“ Oder auch: „Wie navigiere ich als blinde Person durch ein denkmalgeschützte Schloss?“ Matt liefert Inputs und Impulse, immer mit dem Ziel: „Wenn ich für 80 Prozent der Gesellschaft eine 100-prozentige Zu- gangsmöglichkeit biete, ist das eine gute Quote. Zudem hat Barrierefreiheit auch immer einen ökonomischen Zusatz- nutzen: Wer unterwegs sein kann und Zugang hat, gibt Geld aus.“ Typisch Matt, ein selbstbewusster Freigeist mit Vision und Pragmatismus. Kreativität Barrierefreiheit, durch vielfältige Eigenschaften neu interpretiert Zuverlässigkeit
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