Die Genießerregionen

85 in den letzten Jahrzehnten auch der Douglasie, einer ursprüng- lich nordamerikanischen Baumart, die vor über 100 Jahren erfolgreich im Schwarzwald eingebürgert wurde und wegen ihrer guten Trockenheitsresistenz als „Hoffnungsträger“ in Zeiten des Klimawandels gilt. Die Vorbergzone bietet mit ihrem intensiven Nutzungs- wechsel eine landschaftliche Vielfalt ihresgleichen: Obst- und Weinbau meist an den warmen Südhängen, Wiesen- und Ackerflächen in den ebeneren Lagen und vielfältigste Laub-/Nadelmischwälder oft an den frischeren Nordhängen. Ab ca. 400 mMeereshöhe wird der Wald dann zum „Schwarz“- Wald. Dunkle Nadelwälder prägten hier seit jeher das Land- schaftsbild und haben dem Schwarzwald seinen Namen ge- geben. Nadelholz hat die Waldbesitzer früher reich gemacht, und bis vor 150 Jahren wurde viel Holz über Kinzig und Rhein nach Holland geflößt. Waldreichtum hat aber auch die Bau- wirtschaft in der Ortenau geprägt. Die Holzwirtschaft und Aber nicht nur der Rhein, sondern auch die Flußnie- derungen um die Rheinzu- flüsse von Schutter, Kinzig, Rench und Acher bieten wertvolle Standorte für Laubwälder. Erst wenn wir gen Osten zu den Ausläu- fern des Schwarzwaldes gelangen, sehen wir auch Nadelholz in den Wäldern, und zwar umso mehr je die höher die Berge werden. In den Höhenlagen zwischen 150 m bis 350 m, der soge- nannten Schwarzwald-Vor- bergzone, überwiegt immer noch das Laubholz, und zwar vor allem die Buche, wegen ihrer Stabilität und Bodenfruchtbarkeit gerne auch als „Mutter des Wal- des“ bezeichnet. Sie be- kommt aber Konkurrenz von ertragreichen Nadel- baumarten wie der Weiß- tanne oder der Fichte oder Die Auewälder liefern neben ihrer ökologischen Schutzfunktion auch wertvolle Hölzer für die Holz- und Möbelindustrie Die Vorbergzone wird geprägt durch helle Buchenwälder

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